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Michael Wallkötter, DM vom 27.06.2020

Vestische baut ihr Angebot massiv aus

Schnellbus-Netz soll verdichtet, die Flotte um fünf Wasserstoff-Fahrzeuge erweitert werden. Politik gibt grünes Licht für die „Verkehrswende“.

Wer mehr Menschen dazu bewegen will, auf Bus und Bahn umzusteigen, muss vor allem das Angebot attraktiver machen. Dass die Vestische diesen Weg nun – mit Unterstützung der Politik – gehen will, ist in Zeiten der Klimadebatte eine fast schon zwangsläufige Entscheidung.

Klar ist auch, dass es die Verkehrswende nicht zum Nulltarif gibt. Und da Fahrpreiserhöhungen in dieser Sache äußerst kontraproduktiv wären, werden die kommunalen Gesellschafter die steigenden Verluste ausgleichen müssen. Das Geld des Steuerzahlers ist in dieser Hinsicht jedoch gut angelegt, zumal ein gutes Nahverkehrsangebot auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.

Sparen ließe sich an anderer Stelle: Die Vielzahl der Verkehrsunternehmen innerhalb des VRR verlangt förmlich nach Fusionen und strafferen Strukturen. So ließen sich zumindest die Verwaltungskosten senken – und damit auch die Ticketpreise!

Wende gibt es nicht zum Nulltarif
Die Vestische betreibt 161 Buslinien. Auf den meisten dieser Strecken (78 Prozent) legen die Wagen 250 bis 400 Kilometer zurück, ehe sie wieder das Depot ansteuern. Vor allem im Norden des Kreises RE haben die Fahrer weites Land vor sich. Für Elektrobusse mit begrenzten Batteriekapazitäten ist das Bedienungsgebiet der Vestischen deshalb kein geeignetes Terrain. Das Unternehmen setzt stattdessen auf Wasserstoffbusse. Die lassen sich schnell betanken und haben Reichweiten wie Dieselbusse.

Wasserstoff statt Batterie
Im Kreis RE sind nach Erkenntnissen der Vestischen durchschnittlich zehn Prozent der Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Um diese Quote nennenswert zu erhöhen, will das Nahverkehrsunternehmen sein Angebot massiv ausweiten und vor allem das Schnellbusnetz verdichten. Außerdem sollen fünf Wasserstoffbusse angeschafft werden.

Der Aufsichtsrat hat am Donnerstag grünes Licht für die „Verkehrswende“ gegeben. Die kommunalen Gesellschafter (Kreis RE, Bottrop, Gelsenkirchen) haben die erforderlichen Mittel in ihrer mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt, erklärte der stellvertretende Landrat Harald Nübel am Freitag bei einer Pressekonferenz in Herten.

Das Maßnahmenpaket, das ab 2021 umgesetzt werden soll, sieht u. a. 15-Minuten-Takte für den SB25 (RE - Marl - Dorsten), den SB24 (RE - Waltrop - DO-Mengede) und den SB49 (RE - Herten - GE-Buer) vor. Bislang verkehren die Busse im 30-Minuten-Rhythmus. Der SB20 (RE - Herne) soll sogar alle 7,5 Minuten abfahren. Auch die Linie 222 (Marl - GE-Buer) wird künftig viertelstündlich verkehren. Zudem will sich die Vestische am geplanten Regionalen Schnellbusnetz (RRX- Buslinien) des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr beteiligen. Im Konzept der Vestischen, das Geschäftsführer Martin Schmidt gestern erläuterte, werden drei Linien konkret benannt: Marl - Herten - Herne (mit Anschluss an die U35 Richtung Ruhr-Uni Bochum), Datteln - Castrop-Rauxel - Bochum Uni sowie Dorsten - Bottrop-Kirchhellen - Oberhausen-Sterkrade. Diese Linien würden im 30-Minuten-Takt verkehren. 2,6 Millionen Buskilometer fallen im Jahr zusätzlich an – eine Steigerung des Angebots um etwa 14 Prozent. Zudem will die Vestische Möglichkeiten der Busbeschleunigung durch exklusive Busspuren und Ampel-Vorrangschaltungen prüfen lassen.
Um die Anforderungen erfüllen zu können, will die Vestische 120 neue Dieselbusse bis 2025 anschaffen (damit wäre dann die gesamte Flotte von mehr als 230 Fahrzeugen auf die modernste Abgasnorm Euro VI umgestellt). 100 zusätzliche Busfahrer sollen eingestellt werden.
Der „Maßnahmenkatalog zur Verkehrswende“ setzt zudem auf die Erprobung einer neuen Technogie: Im Juli 2023 sollen fünf Wasserstoffbusse in den Linienbetrieb gehen. Wasserstoff-Tankstellen sollen an den Betriebshöfen in Herten und Bottrop gebaut werden. Insgesamt wird die Vestische 10,5 Mio. Euro in die Wasserstoff-Technologie investieren. Für Busse und Infrastruktur erwartet das Unternehmen dabei öffentliche Fördermittel von bis zu 90 Prozent.
Fahrplan-Ausweitung kostet 7,2 Mio. im Jahr

Die Ausweitung des Fahrplans wird mit Kosten in Höhe von 7,2 Mio. Euro jährlich veranschlagt – Mehreinnahmen durch zusätzliche Fahrgäste bereits eingerechnet. Das Defizit (2019: 28,6 Mio. Euro), das von den kommunalen Gesellschaftern gedeckt werden muss, wird sich entsprechend erhöhen.
In den zurückliegenden zehn Jahren sind bei der Vestischen permanent Kilometer abgebaut worden, um die öffentlichen Kassen zu entlasten. Der Kunde hat die Vestische dafür abgestraft. 2018 nutzten nur noch 59 Millionen Fahrgäste die Busse (2007 waren es noch 66 Millionen). Erst 2019, nachdem erstmals das Angebot wieder verbessert wurde, stieg die Zahl der Kunden leicht an. Der nun vom Aufsichtsrat genehmigte Maßnahmenkatalog komme einem Paradigmenwechsel gleich, betonte Vestische-Geschäftsführer Schmidt.

 


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