Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Nachricht in voller Länge

DER VORSTAND DES STADTVERBANDES DER PARTEI DIE LINKE: DAVID SCHULZ, ROLF GRASSMANN, MICHAEL WILLEMSEN, PETRA WILLEMSEN, DETLEV SEEL UND NORBERT STEPEC (V.L.). —FOTO: TZ
(C) Norbert Schmitz, DM, 10.06.2020

Norbert Schmitz, DM, 10.06.2020

Willemsen bleibt an der Spitze

Stadtverband bestätigt die Vorsitzende der Linken im Amt.

 

Datteln. (tz) „Je stärker Die Linke, desto sozialer die Stadt“: Unter diesem Motto geht die Partei in den Wahlkampf für die Kommunalwahl am 13. September. Während der Mitgliederversammlung bei Möcklinghoff wurde das Programm diskutiert und verabschiedet.

Zuvor standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Petra Willemsen wurde als Vorsitzende bestätigt. Ihr zur Seite steht jetzt als gleichberechtigter Vorsitzender Detlev Seel. Kassierer bleibt Norbert Stepec, Beauftragte für Internet und Facebook sind Michael Willemsen und David Schulz, zum Bildungsreferenten wurde Rolf Grassmann ernannt.

Erst vor sechs Jahren wurde der Stadtverband der Partei Die Linke gegründet. „Wir haben es in dieser Zeit geschafft, uns in der Stadt zu etablieren“, ist Petra Willemsen überzeugt. Wichtig sei immer gewesen, offen auf die Menschen zuzugehen. Daran werde sich auch künftig nichts ändern. Das Wahlprogramm ist durchweg sozial ausgerichtet. „Wir sind sozial eingestellt und handeln entsprechend. Wir geben den Menschen eine Stimme, die keine Lobby haben“, heißt es in dem Papier. Die Linken fordern ein Ende des profitorientierten Wohnungsbaus und setzen sich für mehr bezahlbaren Wohnraum ein. Zur Entlastung der Bürger soll die Grundsteuer B schnellstmöglich gesenkt werden.

Als „Pendlerstadt“ müsse Datteln wieder eine Anbindung an den Schienenverkehr bekommen, um nicht im Autoverkehr zu ersticken. Auch das Fahrradfahren müsse attraktiver werden.

Im Bereich Umwelt und Energie setzt sich die Partei dafür ein, auf allen städtischen Gebäuden Solaranlagen zu installieren. Für unabdingbar hält sie den Ausstieg aus der fossilen Energie. „Eine viel bessere Alternative sehen wir in der Förderung des Wasserstofftechnologie“, heißt es in dem Programm.